1. Damenmannschaft mit erster Saisonniederlage

Müller-Elf unterliegt dem FV Rübenach mit 2:1
Artikel vom 8. September 2026
Nach zwei Siegen zum Saisonauftakt musste unsere 1. Damenmannschaft beim FV Rübenach am Sonntag die erste Niederlage der noch jungen Spielzeit hinnehmen. Trotz zahlreicher guter Torchancen stand am Ende eine vermeidbare 1:2-Niederlage.
Der SVR hatte sich für die Partie einiges vorgenommen und war von Beginn an gut im Spiel. Mit gefälligen Kombinationen setzte die Müller-Elf die Gastgeberinnen früh unter Druck und wurde bereits in der 11. Minute belohnt. Nach einem sehenswerten Spielzug über Isabell Weidenbach und Lara Löbbert landete der Ball bei Leonie Heinen, die zur 1:0-Führung vollendete.
Nach dem Führungstreffer kam es jedoch zu einem kleinen Bruch im Rengsdorfer Spiel. Dennoch blieb der SVR weiterhin gefährlich und hatte mehrfach die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Stattdessen gelang dem FV Rübenach in der 22. Minute der Ausgleich. Mit dem Spielstand von 1:1 ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Nach dem Wiederanpfiff folgte dann die kalte Dusche: Nur zwei Minuten nach Beginn der zweiten Hälfte nutzten die Gastgeberinnen einen Fehler in der Rengsdorfer Defensive zur 2:1-Führung.
Doch der SVR gab sich nicht geschlagen und warf anschließend alles in die Offensive. Der SV erspielten sich erneut gute Chancen auf den Ausgleich. Die größten Gelegenheiten vergaben Lara Löbbert, die nur den Pfosten trag und Jenna Müller, die freistehend an der gegnerischen Torfrau scheiterte.
Durch die zunehmende Offensive des SVR ergaben sich auf der anderen Seite natürlich Räume für den FV Rübenach, der ebenfalls Möglichkeiten hatte, die Partie frühzeitig zu entscheiden. Weitere Treffer fielen jedoch nicht mehr.
So blieb es am Ende bei der bitteren 1:2-Niederlage aus Rengsdorfer Sicht. Aufgrund der zahlreichen guten Möglichkeiten wäre an diesem Tag sicherlich mehr möglich gewesen.
Trainer Jörg Müller zog nach der Partie folgendes Fazit: „Am Ende hat die cleverere Mannschaft gewonnen. Wir hatten das Spiel eigentlich im Griff, dann wurde es aber eine wilde Partie, in die wir keine Ruhe mehr reinbekommen haben. Auch wenn einiges von unserem Matchplan nicht funktioniert hat, hatten wir trotzdem noch genug Chancen, mindestens einen Punkt mitzunehmen.“
